MARTINIerLEBEN - Generationen gemeinsam in Eppendorf
MARTINIerLEBEN - Was wir machen

Jedes Gemeinwesen ist im Wesentlichen auf gute Nachbarschaft angewiesen. Dafür braucht es engagierte Akteure, ob Einzelpersonen, Gemeinden oder Genossenschaften aber auch offene Räume und niederschwellige Angebote. So ist auch das wichtigste Anliegen unseres Vereins, Menschen aus der Nachbarschaft durch Kultur- und Freizeitprojekte zusammenzubringen.

Zum Programm von MARTINIerLEBEN gehört das Repair-Café: ein Treff, in dem ehrenamtliche Handwerksprofis den Besucher*innen Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, ob bei dem kaputten Staubsauger, dem platten Reifen oder dem zu weiten Rock.

Einmal im Monat treffen sich Nachbar*innen im MARTINIerLEBEN-Café. Hier ist nicht nur Zeit zum Klönen: Jedes Mal wird ein anderes Thema aus den Bereichen Kultur oder Soziales oder die Arbeit einer Institution präsentiert. So wurden bereits Geschichten zu Islands Fjörden erzählt, ein bürgernaher Beamter gab Tipps zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen und ein Nachbarschaftsverein berichtete von seinen Aktivitäten in einem leerstehenden Ladengeschäft.

Ebenfalls alle vier Wochen treffen sich bei U7-Ü70 große und kleine Sänger*innen aus Altersheim und Kindertagesstätte zum gemeinsamen Musizieren. 

Erwähnt sei schließlich die Eppendorfer Masche, ein Strick- und Häkelevent nicht nur für Frauen.

Ein besonderer Aspekt unserer Arbeit ist die Barrierefreiheit. MARTINIerLEBEN engagiert sich seit langem dafür, dass hier alle Lebensbereiche für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen - ob im Rollstuhl mit dem Rollator oder auch mit einem Kinderwagen - ohne Hürden zu erreichen sind.

Podiumsdiskussion zum Thema Barrierefreiheit, 2016

Wer durch das Quartier schlendert erkennt, dass in diesem Stadtteil vieles in Sachen Barrierefreiheit schon verändert wurde:

  • Wo Bänke an der Straße stehen, parken keine Autos
    Briefkästen sind so tief angebracht, dass auch die Rollstuhlfahrer*innen sie erreichen
  • Gehweg-Nasen, die in die Fahrbahn reichen, erleichtern das Queren für Rollstuhlfahrer*innen
  • An der Ecke Fricke-/Schedestraße gibt es einen kleinen, idyllischen Quartiers¬platz mit Blumenkübeln und zwei ‚Seniorenbänken' - den roten Platz.

Im Frühjahr 2017 haben wir in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Martinus den „Barrierefreien Stadtführer - Eppendorf Hürdenlos" veröffentlicht, der aufzeigt welche der Geschäfte, Cafés oder andere Anlaufstellen des alltäglichen Lebens barrierefrei zu erreichen sind.

Sind Sie neu im Quartier und interessieren sich für unsere Arbeit? Wir informieren Sie gern über unsere Aktivitäten und die Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen.

 


Hier finden Sie alle Termine und Aktivitäten:

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